Aktionen

24.4.2013
Begleitung und Moderation des 10. Geburtstags des Netzwerkes "Rituelle Gewalt" in Witten

Netzwerk1

Am 24.4.2013 feierte das Netzwerk "Rituelle Gewalt" in Witten seinen 10. Geburtstag. Anlässlich dieses besonderen Tages entwickelten wir, gemeinsam mit der Gründerin des Netzwerkes, Silvia Eilhardt, eine Zukunftswerkstatt für die Teilnehmer.
In 10 Kleingruppen wurden Ideen und Visionen für die kommenden Jahre entwickelt und eine rege Vernetzung unter den Teilnehmern entstand.
Das Netzwerk "Rituelle Gewalt" ist in seiner Größe einzigartig in Deutschland. Hier treffen sich regelmäßig professionelle Helfer, Sozialarbeiter, Polizisten, Anwälte, Psychotherapeuten und Ärzte um sich zum Thema Rituelle Gewalt auszutauschen und sich zu vernetzen.

14.6.2013
Filmabend zum Thema "Rituelle Gewalt" in Witten

Plakat Filmabend

Der Filmabend wurde vom Universitäreren Arbeitskreis Dissoziation und rituelle Gewalt an der Universität Witten/Herdecke und der Charité Berlin organisiert. Uns liegt dieses Thema besonders am Herzen, weil Menschen, die diese unglaubliche Form der Gewalt überlebt haben dies häufig nur aufgrund ihrer starken Resilienzfaktoren konnten. Sie zeigen uns immer wieder, wie weit Resilienz einen Menschen tragen kann.

Unser Filmabend hatte das Ziel, dem Publikum die Möglichkeit zu geben, einen eigenen Bezug zu dieser Problematik zu entwickeln. Nicht selten tauchen solche Patienten zum Beispiel in einer Klinik auf, wo vielleicht der Anästhesist sehr verwundert darüber ist, dass die Narkose nicht so wirkt, wie er es gewohnt ist. Oder eine Patientin reagiert völlig paradox in der zahnärztlichen Praxis, weil ein innerer Anteil nach draußen gekommen ist, der nur mit seinem traumatischen Verhaltensmuster reagieren kann. Es ist wichtig, diese Diagnose zu kennen, um überhaupt eine Möglichkeit zu haben, einen so schwer traumatisierten Menschen zu erkennen und ihm helfen zu können. Es ist uns ein Anliegen dafür zu sensibilisieren, wie wichtig eine Kenntnis und Auseinandersetzung mit der Diagnose "DIS" ist, aber auch, wie wertvoll die Hilfe sein kann, die diesen Menschen gegeben werden kann.